Warum ich auch bei ver.di austrete

Ver.di zum Leistungsschutzrecht:

„Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition am 1. März das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage beschlossen. (…) Das Gesetz vernachlässige in der jetzigen Form die Interessen der Urheberinnen und Urheber, indem es ihnen lediglich eine „angemessene Beteiligung“ an den Einnahmen zuspreche. Konkretere Formulierungen fehlen. „Diejenigen, die die leistungsschutzrechtlich geschützten Inhalte überhaupt erst erbringen, nämlich die Journalistinnen und Journalisten, müssen mit mindestens 50 Prozent an den Erlösen aus den Lizenzgebühren beteiligt werden“, forderte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Frank Werneke. Wie das gewährleistet werden könne, darüber sollte es sofortige Gespräche geben. Parallel müsse sichergestellt sein, dass das Leistungsschutzrecht über die bestehenden Verwertungsgesellschaften umgesetzt werde.” (Hervorhebung von mir, Quelle: ver.di)

Nachdem ver.di sich in der Frage der Netzneutralität seinerzeit arugmentativ auf die Seite der Telekom stellt und sich unterm Strich gegen Netzneutralität aussprach, ist deren Zustimmung zum Leistungsschutzrecht mein persönlicher Schlusspunkt. So eine Politik werde ich ganz sicher nicht mehr mit meinem Beitrag unterstützen.